Aktuelles: Austern und Muscheln

Es ist wieder soweit. Austern und Muscheln haben Hochkonjunktur. Aber kann man diese Produkte denn überhaupt genießen? Aus hygienischen Gründen ist vom Verzehr von rohen Austern abzuraten, denn diese können von Durchfallerkrankungen bis hin zu schweren Vergiftungen, ja sogar zum Tod führen. Ursächlich hierfür ist unter anderem das Bakterium Vibrio vulnificus, welches in Gewässern zu finden ist und auch in Deutschland über Wundinfektionen zu Todesfällen geführt hat. Mit der Erderwärmung steigen nämlich die Wassertemperaturen und damit die Bakterienlast.

 

Neben den Bakterien können Muscheln und Austern Toxine, also Gifte, enthalten. Gifte im Übrigen, die man nicht durch Behandlungen wie waschen, spülen, abkochen oder einfrieren beseitigen kann. Auch wenn es sehr selten ist, Todesfälle nach Muschelvergiftungen kommen regelmäßig vor.

 

Was man nicht unbeachtet lassen sollte ist der Umstand, dass Muscheltiere dem Grunde nach hohe Volumina von Wasser filtrieren und somit all das was sich in den Meeren als Schadstoff findet in den Tieren anreichert.

 

In den Hauptverzehrgebieten des fernen Ostens werden Austern fast ausschließlich gekocht gegessen. Wer dennoch Austern roh ist, sollte sich der Gefahr bewusst sein, wir raten jedenfalls - nicht nur bei Schwangeren oder chronisch Kranken – sondern generell vom Verzehr roher Austern ab.