Aktuelles: Grillen und dann krank

IDas schöne Sommerwetter beschert "leckere" Gerüche von vielen Balkonen, Terrassen und Gärten. Das Grillen ist zu einem der beliebtesten Hobbies geworden. Neben altbekannten Kohlegrills werden immer mehr High-Tech Grills für viele hunderte Euros angeboten. Was jedoch selbst der beste Grill und das beste Grillzubehör nicht verhindern kann, sind  Magen-Darm-Grippen, insbesondere die Campylobacter-Enteritis. Dabei sind Campylobacter-Infektionen ohne großen Aufwand vermeidbar.

 

Infektionen durch Campylobakter-Bakterien gehören zu den lebensmittelbedingten Zoonosen, d.h. durch Tiere übertragene Krankheiten. Hinlänglich bekannt ist, dass 30 bis 40 % des Geflügelfleisches mit Campylobakter-Bakterien belastet sind. Wer auf Geflügel nicht verzichten möchte, sollte deshalb beim Grillen folgende Grundsätze beachten:

 

Der erste ist: Ungegartes immer zuerst vorbereiten, der zweite ist das Fleisch ausreichend durchgaren und der dritte ist eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Hygiene, d.h. nach Zubereitung von Fleisch generell und im Besonderen von Geflügelfleisch die Hände und die benötigten Mittel ordentlich zu waschen. Übrigens: Gründliches Waschen der Hände und des Zubehörs reicht im Regelfall, auch wenn die Werbung oftmals anderes suggeriert.

 

Desinfektionstücher oder Händedesinfektionsmittel sollten nur in ganz besonderen Fällen verwendet werden (z.B. bei immunsupprimierten Personen).