Aktuelles: Leben im All möglich

Forschern gelang vor mehr als 10 Jahren erstmals nachzuweisen, dass mikrobielles Leben in großerHöhe möglich ist. 2008 konnten amerikanische Forscher einen ostwärts von Asien nach Nordamerika ziehenden Schleier aus Wüstenstaub verfolgen und diesen auf mikrobielles Leben hin zu untersuchen. Die gefunden Bakterien haben starke ultravioletter Strahlung und Temperaturen von minus 75 Grad Celsius überlebt.

 

Jetzt ist der Nachweis gelungen, dass Bakterien sogar über Jahrzehnte im Weltall persistieren, d.h. überleben, können. Außerhalb der internationalen Raumstation wurden Deinococcus-Bakterien den Bedingungen im All ausgesetzt. Deinococcus-Bakterien kommen überall auf der Erde und dies unter härtesten Bedingungen wie in starker Kälte, bei fehlendem Wasser oder sogar bei Vorhandensein von hohen Säuregehalten. Ganz besonders macht sie aber ihre Strahlungsresistenz. Das Bakterium kann der 3.000-fachen Strahlungsmenge widerstehen, die einen Menschen töten würde.

 

Die Ergebnisse einer neuen Studie (siehe Download weiter unten) beweisen die Panspermie-Theorie, die ausführt, dass Leben von Planet zu Planet gelangen und somit verteilt werden kann. Wenn daher Panspermie möglich ist, kann mehr Leben existieren als wir denken. Ob dadurch aber tatsächlich weiteres Leben im Universum existiert, kann nicht gesagt werden. 

 

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