Schimmelpilze auf Beeren und Obst

Die Beeren- und Obstzeit ist wieder in vollem Gange und wie bei allen Frischeprodukten ist das Thema Verderbnis durch Schimmel groß geschrieben. 

 

Schimmel ist jedoch nicht gleich Schimmel. Während einige Schimmelpilze massive gesundheitliche Risiken bergen können, sind andere für unseren Körper völlig harmlos.

 

Sichtbarer Schimmelpilzbefall auf Beeren und Obst ist aber immer ein gesundheitliches Risiko. Zum einen ist davon auszugehen, dass auch die anderen Früchte schimmelpilzbelastet sind, zum anderen produzieren Schimmelpilze sogenannte Mykotoxine. Dieses sind mitunter hochgiftige Stoffwechselprodukte der Pilze, die sich im Übrigen weder durch kochen noch durch einfrieren beseitigen lassen.

 

Deshalb sollten nur einwandfreie Früchte zur Herstellung von Marmeladen und Gelees verwendet werden. Der hohe Zuckergehalt in diesen Produkten verhindert in der Regel Schimmelpilzwachstum, kommt es aber dennoch dazu, muss die gesamte Portion entsorgt werden.

 

Außer bei Produkten bei denen der Pilz dazugehört, wie z.B. spezielle Schimmelpilzkäse, gilt für verschimmelte Lebensmittel, insbesondere auch für frische Beeren und Obst:

 

Bei sichtbarem Schimmelpilz ist die gesamte Portion zu entsorgen.  Auch Haushaltsozongeneratoren sind nicht geeignet Früchte und Beeren von Schimmel und/oder anderen Mikroorganismen zu befreien.

Im Übrigen sollten verschimmelte Lebensmittel auch keinesfalls an Nutztiere verfüttert werden.

 

Damit nicht zu viele Beeren im Müll landen, sollte sie als oberstes auf den gekauften Waren zu transportiert werden. Zuhause soll man sie gleich in eine flache Schale umfüllen und im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Länger als zwei bis drei Tage halten sie sich aber grundsätzlich nicht. Am besten man verzehrt sie noch am Tag des Einkaufs.