Kaltvernebelung

Die Kaltvernebelungstechnik ist in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft, aber auch in privaten Kreisen eine seit vielen Jahren anerkannte und eingesetzte Technologie. Die Kaltvernebelung ist auch unter dem Begriff der Aerosoldesinfektion bekannt. Ein Wirkstoffmittel wird dabei mit einer Spezialdüse sehr fein vernebelt.  Der feine Nebel erreicht alle Bereiche, das Mittel entfaltet im gesamten Raum seine Wirkung. Somit kommt es nicht nur zur Desinfektion aller Flächen, sondern auch zur Desinfektion der Raumluft.

 

Die Vorteile der Kaltvernebelungstechnik liegen aber auch im Gesundheitswesen beim richtigen Einsatz und bei richtigem Wirkstoffmittel auf der Hand.

 

Allem voran ist an den Schutz des Personals zu denken, die so wenig wie möglich mit biologischen Arbeitsstoffen, also Krankheitserregern, in Kontakt kommen dürfen. Zum Mitarbeiterschutz trägt bei, dass die Kaltvernebelung eine maschinelle Desinfektion darstellt. Mit Schutzkleidung vermummte Mitarbeiter, die stundenlang mit Desinfektionsmitteln hantieren müssen, sind somit passé.

 

Die Zahl der nosokomialen Infektionen oder die Probleme mit MRSA spiegeln auch die Unzulänglichkeiten im Gesundheitswesen und im Umgang mit der Desinfektion wieder. 4,5 % bis 6,9 % (NIDEP-2-Studie) aller Patienten erkranken pro Jahr an einer Krankenhausinfektion. Bei somit 800.000 bis 1,3 Millionen an nosokomialen Infektionen erkrankten Patienten ließen sich durch verbesserte Desinfektion im Laufe von nicht wenigen Jahren Milliarden sparen. Von den mindestens 15.000 Menschen, die im Jahr an nosokomialen Infektionen sterben, könnten nach vorsichtigen Schätzung 30 % verhindert werden. Professionel eingesetzte Kaltverneblung kann hierzu einen guten Beitrag leisten, wie verschiedene Studien im Gesundheitsbereich zeigten.

 

Nicht nur erhebliche Kosten können durch schnelle, maschinelle Desinfektionen verhindert werden. So verbleibt den Pflegekräften endlich mehr Zeit, um sich ihrer Hauptfaufgabe zu widmen, der Hilfe und Pflege am bedürftigen bzw. krankem Menschen.