Ultrafiltrationsanlagen

 

Der Begriff der Ultrafiltration wurde erstmalig im Jahre 1906 durch Prof. Dr. Heinrich Jakob Bechhold geprägt und am 09. August 1907 in einem Artikel zu Kolloidstudien mit der Filtrationsmethode veröffentlicht. Die Produktion erster kommerzieller Ultrafilter erfolgte im Jahre 1918, jedoch erst in den 60iger Jahren des 19. Jahrhunderts gelangen weitreichende kommerzielle Durchbrüche.

 

Wie die Umkehrosmose ist auch die Ultrafiltration eine Methode gelöste Stoffe zu filtern. Die wesentlichen Unterschiede liegen in der Größe der abzuscheidenden Partikel und Moleküle, sowie im dabei notwendigen Druck, wie aus der nachfolgenden Übersicht zu erkennen ist.

 

Ultratfiltrationsanlagen haben gegenüber der Umkehrosmose Vor- und Nachteile.

 

So ist die Skalierbarkeit deutlich einfacher, d.h. eine Anlage für das das gesamte Haus ist im Regelfall deutlich einfacher und preiswerter herzustellen als mit Umkehrosmosesystemen. Neben Hausanlagen gibt es selbstverständlich auch preiswerte, dezentrale Systeme für die Entnahme in der Küche oder in anderen Bereichen.

Ein weiterer Vorteil ist der Umstand, dass das „gereinigte“ Wasser nicht nachbehandelt, d.h. im Regelfall mineralisiert werden muss. Bei kleinen „Untertisch-anlagen, aber auch bei selbstreinigenden Hausanlagen entstehen deutlich weniger Wasserverluste.

Dass der Membranwechsel einer Ultrafiltrationsanlage systembedingt kurzfristiger zu erfolgen hat gehört zu den Nachteilen dieser Technik. Auch im Hinblick auf den Abscheidegrad ist die Ultrafiltration der Umkehrosmose unterlegen, inwiefern dies jedoch tatsächlich gesundheitliche Vorteile mit sich bringt, ist wissenschaftlich nicht bestimmbar.

 

Grundsätzlich empfehlen wir zentrale Ultrafiltrationsanlagen, die nach der Wasseruhr eingebaut werden, und sofern dann tatsächlich noch der hohe umkehrosmotische Reinheitsgrad gewünscht wird, können                                   dezentrale Stellen mit entsprechender Umkehrosmosetechnik aufgerüstet werden.

 

Zentrale Anlage sind aus den unterschiedlichsten Gründen sowohl im Bestand als auch im Neubau nicht immer realisierbar. Deshalb haben Sie als Kunde immer die Möglichkeit zwischen einer „Kleinanlage“ nach dem Ultrafiltrationsprinzip oder der Umkehrosmose zu entscheiden.

 

Bei Bedarf beraten wir Sie gerne telefonisch ausführlich, vor allen Dingen aber kostenlos.

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